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Blindleistungskompensation

 

GREINER Kompensationsanlagen

Die 2007 entwickelte Blindleistungskompensations - Anlage aus dem Hause Greiner setzt neue Maßstäbe im Bezug auf Langlebigkeit, Betriebssicherheit und Energieeinsparung. Die  Schränke können ohne Zwangsbelüftung mit einer Kompensationsleistung bis zu 280 kvar als Einzelkompensation oder als Kompensationsfeld in einer MCC-Anlage betrieben werden. Dabei garantieren hochwertige Kondensatoren und Drosseln - Made in Germany - die notwendige Sicherheit sowie eine hohe Lebensdauer der Komponenten. Speziell ausgewählte Kondensatorschütze in Verbindung mit 690 V Sicherungen oder auch in speziellen Fällen Leistungsschalter mit hoher Kurzschlussfestigkeit schützen die Komponenten im Fehlerfall. Ein möglicher Verdrosselungsgrad von bis zu 14% rundet das Schutzkonzept der Anlage ab. Die besondere Anordnung der Elemente und der Aufbau des Schrankes in einem Zwei-Kammern-System mit einem unschlagbaren Abstand zwischen wärmeempfindlichen Elementen und Wärmequellen in ebenso kompakter Bauweise ermöglichen zulässige Umgebungs-Temperaturen von bis zu 40° C im Schaltraum.  Das Zwei-Kammern-System wird durch eine Modulbauweise ermöglicht, in der die wärmeempfindlichen Kondensatoren im vorderen Bereich angeordnet sind und die Drosseln räumlich getrennt durch ein Zwischenblech im hinteren Bereich des Schrankes frei im Luftstrom sitzen. Dadurch wird eine Aufheizung der Kondensatoren durch die Drosseln vermieden. Die unterschiedlichen Umgebungs-Temperaturen des vorderen und hinteren Kamins wurden in Abhängigkeit der Einbauposition in einer thermischen Typprüfung nach Din EN 60439 -1 ermittelt. Der durch den Aufbau angestrebte Kamineffekt wurde dadurch nachgewiesen. In einer parallelen Messung wurde zusätzlich bei komplett zugeschalteter Anlage eine Oberschwingungsanalyse aller drei Phasen und des PEN-Schutzleiters durchgeführt und jeweils der mittlere Gesamt-Oberschwingungsgehalt THD (total harmonic distortion) während der Erwärmungs-prüfung bestimmt.

Die Verlustleistung der Gesamtanlage wird durch den Einsatz von höheren Querschnitten der Kupferschienen, der Vermeidung der Schleifenbildung der Leiter, der Auswahl der Komponenten, insbesondere der niedrigen Verlustleistung der Drosseln, und direkter Wege auf ein Minimum reduziert.

Auch der schnelle Austausch der Kondensatoren bei Auslösen der Überdrucksicherung ist mit einfachen Mitteln und mit geringem Zeitaufwand zu realisieren. Jeder einzelne Kondensator kann direkt von vorne ohne Ausbau des Moduls gelöst und durch einen Neuen ersetzt werden. Die Anlage ist innerhalb kürzester Zeit wieder zuschaltbereit.   

Der Kunde kann zwischen einer Festkompensation und einer Kompensation mit einem 6-stufigen Regler wählen.